Im Rahmen ihres integrierten Mobilitätsplans plant die Stadt Kingston die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs, der Straßen, der Radwege und anderer Verkehrsinfrastruktur. Im Frühjahr 2026 nutzte das Projektteam Konveio, um eine Präsenzveranstaltung online zu erweitern, wodurch die Bürger mehr Zeit und Flexibilität erhielten, detaillierte Projektinformationen einzusehen und Feedback zu geben.
Der Integrierte Mobilitätsplan ist eine langfristige Initiative zur Verkehrsplanung, in deren Rahmen untersucht wird, wie die Stadt den öffentlichen Nahverkehr, das Straßennetz, Radwege und andere Mobilitätsbedürfnisse gestalten wird. Die Bürgerbeteiligung an diesem Plan erfolgte über verschiedene Online- und Präsenzformate.
Für die Bürgerbeteiligung im Frühjahr 2026 plante das Projektteam einen Tag der offenen Tür mit 28 Plakattafeln, auf denen detaillierte Informationen zu finden waren. Die Teilnehmer konnten die Unterlagen einsehen und persönlich Feedback geben. Die Stadt sieht sich jedoch regelmäßig mit zwei gegensätzlichen Wünschen der Einwohner konfrontiert: Einige wünschen sich Möglichkeiten zur Online-Teilnahme, da sie an einer Veranstaltung zu einem bestimmten Termin nicht teilnehmen können, während andere Wert darauf legen, persönlich anwesend zu sein und direkt mit den Mitarbeitern zu sprechen.
Das Team wünschte sich ein Online-Erlebnis, das die Präsenzveranstaltung möglichst originalgetreu widerspiegelte und gleichzeitig die Möglichkeit bot, über einen einzigen Abend hinaus daran teilzunehmen.
Die Stadt nutzte Konveio, um 28 Ausstellungsplatten für Besichtigungstermine in ein interaktives virtuelles Erlebnis zu verwandeln, das es den Einwohnern ermöglichte, dieselben Informationen wie bei einer persönlichen Besichtigung zu erkunden und direkt zu den Unterlagen Stellung zu nehmen.
Konveio wurde in die bestehende EngagementHQ-Projektseite der Stadt eingebunden, die als etablierte Online-Plattform für den Integrierten Mobilitätsplan und damit verbundene offizielle Planungsinitiativen dient. Auf diese Weise konnte die Stadt eine vertraute Anlaufstelle für Bürgerbeteiligung beibehalten und gleichzeitig die Online-Beteiligung ausweiten. Durch die Integration in EngagementHQ konnten die Bürger Materialien einsehen, zu bestimmten Orten navigieren und Feedback geben, ohne ein separates Konveio-Konto anlegen zu müssen. Die Registrierung und der Zugriff wurden über eine einzige Plattform verwaltet, was sowohl für die Bürger als auch für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung einen reibungslosen Ablauf ermöglichte.
„Jedes Mal, wenn wir eine weitere Technologieebene hinzufügen, entsteht für manche Menschen eine weitere Hürde“, erklärte der Leiter der Abteilung für Bürgerbeteiligung der Stadt. „Konveio hat sich wirklich gut in die Plattform integriert, die wir bereits nutzen.“
Die Stadt bewarb sowohl die Präsenz- als auch die virtuellen Teilnahmemöglichkeiten im Rahmen ihrer bestehenden Projektkommunikation. Die Projektinteressierten wurden vor der Veranstaltung darüber informiert, dass sie online teilnehmen könnten, falls sie nicht vor Ort anwesend sein könnten. Im Anschluss an die Veranstaltung setzte die Stadt die Werbung für den virtuellen Tag der offenen Tür über Newsletter, soziale Medien und bezahlte Werbekampagnen fort.
Dadurch stand die Online-Plattform über eine einzelne Sitzung hinaus zur Verfügung und bot den Mitarbeitern die Flexibilität, die Beteiligung zu strategisch günstigen Zeitpunkten während des gesamten Stellungnahmezeitraums zu fördern.
Mehr Möglichkeiten zur Teilnahme: Indem die Stadt den virtuellen Tag der offenen Tür auch nach der Präsenzveranstaltung weiterhin zur Verfügung stellte, beseitigte sie die Einschränkung, zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort teilnehmen zu müssen. Die Einwohner konnten detaillierte Unterlagen zur Verkehrsplanung einsehen und Feedback geben, wann immer es ihnen passte.
Rund 1.600 aussagekräftige Interaktionen: Der virtuelle Tag der offenen Tür verzeichnete mehr als 1.600 Interaktionen mit den Dokumenten, was darauf hindeutet, dass die Besucher die Materialien durchblätterten und mit ihnen interagierten. Für die Stadt war dies ein wichtiger Maßstab für den Wert des Tags der offenen Tür sowohl als Instrument zur Bürgerbeteiligung als auch zur Aufklärung. Die Teilnehmer reichten über Konveio rund 140 Kommentare ein. Während das Projektteam ursprünglich mit einer größeren Zahl von Kommentatoren gerechnet hatte, empfanden die Mitarbeiter das Feedback als substanzieller als erwartet und als nützlich für das Team, das den Plan entwickelte.
„Es wäre ein unmöglich hektischer Abend gewesen, wenn wir versucht hätten, all dieses Feedback an einem einzigen Abend zu sammeln“, sagte der Verantwortliche für die Kundenbindung.
Die verlängerte Interaktionsphase: Dies schuf Gelegenheit für intensivere Gespräche. Einige Teilnehmer hinterließen Feedback über Konveio und setzten den Austausch mit dem Projektteam anschließend über andere Kommunikationskanäle fort, um Fragen zu stellen oder die Diskussion weiterzuführen.
Ein reproduzierbares Modell für virtuelle Besichtigungstermine: Intern lieferte das Projekt der Stadt ein erfolgreiches Beispiel dafür, wie sich ein physischer Besichtigungstermin mithilfe bereits vorhandener Tools in ein digitales Erlebnis umsetzen lässt.
Die Stadt hatte zuvor mit Umfragen experimentiert, um eine Bürgerbeteiligung im Stil von „Tagen der offenen Tür“ online nachzubilden, fand diesen Ansatz jedoch zu umständlich. Konveio bot eine reibungslosere Möglichkeit, detaillierte Unterlagen zu präsentieren und kontextbezogenes Feedback einzuholen.
Auch intern war der Erfolg bemerkenswert, da die Mitarbeiter das Konveio-Projekt innerhalb kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben.
„Das haben wir innerhalb einer Woche auf die Beine gestellt“, sagte der Projektleiter. „Stellen Sie sich vor, was wir alles erreichen könnten, wenn Sie uns drei oder vier Wochen Vorlaufzeit geben würden.“